Heilberufe & Social Media

Einleitung

Haltung der Ärzt*innen

Zu den Bedenken durch Kliniker*innen gehören in erster Linie mögliche negative Auswirkungen durch die Verletzung der Patientenvertraulichkeit Hader, Amy & Brown, Evan. (2010). Patient privacy and social media. AANA journal. 78. 270-4. <br>

Jakab & Kollegen Daniel, F., Jabak, S., Sasso, R., Chamoun, Y., & Tamim, H. (2018). Patient-physician communication in the era of mobile phones and social media apps: Cross-sectional observational study on Lebanese physicians’ perceptions and attitudes. JMIR medical informatics, 6(2), e8895. sowie ethische Bedenken Jakab & Kollegen Daniel, F., Jabak, S., Sasso, R., Chamoun, Y., & Tamim, H. (2018). Patient-physician communication in the era of mobile phones and social media apps: Cross-sectional observational study on Lebanese physicians’ perceptions and attitudes. JMIR medical informatics, 6(2), e8895.

Zudem sind einige Ärzt*innen pessimistisch was das Potenzial von sozialen Netzwerken zur Verbesserung der Patientenkommunikation betrifft Jakab & Kollegen Daniel, F., Jabak, S., Sasso, R., Chamoun, Y., & Tamim, H. (2018). Patient-physician communication in the era of mobile phones and social media apps: Cross-sectional observational study on Lebanese physicians’ perceptions and attitudes. JMIR medical informatics, 6(2), e8895..

Wie viele Ärzt*innen und Zahnärzt*innen nutzen Social Media und warum?

Ärzt*innen nutzen Social Media mindestens genauso häufig wie die allgemeine Bevölkerung Jakab & Kollegen Daniel, F., Jabak, S., Sasso, R., Chamoun, Y., & Tamim, H. (2018). Patient-physician communication in the era of mobile phones and social media apps: Cross-sectional observational study on Lebanese physicians’ perceptions and attitudes. JMIR medical informatics, 6(2), e8895..

Dabei nutzte das Fachpersonal Social Media in erster Linie aus Marketinggründen

Antheunis, M. L., Tates, K., & Nieboer, T. E. (2013). Patients’ and health professionals’ use of social media in health care: motives, barriers and expectations. Patient education and counseling92(3), 426-431.

Parmar, N., Dong, L., & Eisingerich, A. B. (2018). Connecting with your dentist on facebook: patients’ and dentists’ attitudes towards social media usage in dentistry. Journal of medical Internet research20(6), e10109

aber auch für die Kommunikation mit ihren Kolleg*innen. Diejenigen Ärzt*innen, die Sozial Media nicht nutzten, gaben an, dass sie diese für ineffizient halten oder ihnen die Fähigkeiten zur Nutzung dieser Medien fehlten.

Schutz von Patienten wahren

In einer Untersuchung von 271 medizinischen Blogs stellten Lagu und Kollegen Lagu T, Kaufman EJ, Asch DA, Armstrong K. Content of weblogs written by health professionals. J Gen Intern Med. 2008 Oct;23(10):1642-6. doi: 10.1007/s11606-008-0726-6. Epub 2008 Jul 23. PMID: 18649110; PMCID: PMC2533366. fest, dass etwa 16% der Blogs genügend Informationen enthielten, sodass Patient*innen ihre Ärzt*innen oder sich selbst identifizieren konnten.

Haltung von Hilfesuchenden

Obwohl einige Ärzt*innen in einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2018 berichten, dass sie Freundschaftsanfragen von Patient*innen erhalten und der Wunsch nach Kommunikation über Social Media von Patient*innen ausgeht

Jakab & Kollegen Daniel, F., Jabak, S., Sasso, R., Chamoun, Y., & Tamim, H. (2018). Patient-physician communication in the era of mobile phones and social media apps: Cross-sectional observational study on Lebanese physicians’ perceptions and attitudes. JMIR medical informatics, 6(2), e8895. 

scheinen die meisten Patient*innen nicht mit Vertretern des Gesundheitswesens (VdG) über Social Media zu interagieren und diese Art von Interaktion auch nicht zu erwarteten. Dennoch berichteten die Befragten einer australischen Studie über eine Verbesserung der Beziehung zu medizinischem Fachpersonal dank Social Media, da sie die von den medizinischen Fachkräften bereitgestellten Informationen durch Peer-Interaktionen auf Social Media ergänzten und sich so Besser auf eine Konsultation vorbereiten konnten. Benetoli, A., Chen, T. F., & Aslani, P. (2018). How patients’ use of social media impacts their interactions with healthcare professionals. Patient education and counseling101(3), 439-444.

„Großartige“ Inhalte

Google hat eine Liste erstellt, welche Fragen Sie sich stellen sollten, um für Ihre Nutzer langfristig relevante Inhalte zu erstellen und den eigenen Inhalt auf dessen Qualität hin zu prüfen:

  • Bietet der Inhalt originelle Informationen, Berichte, Recherchen oder Analysen?
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Expertise ist insbesondere bei Gesundheits-Seiten relevant. Auch hier hat Google Fragen zur Überprüfung der Expertise bei Ihrem Inhalt zusammengestellt:

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  • Wurde dieser Inhalt von einem Experten geschrieben, der sich nachweislich gut mit dem Thema auskennt
  • Ist der Inhalt frei von leicht überprüfbaren sachlichen Fehlern?
  • Würden Sie sich wohl fühlen, wenn Sie diesem Inhalt bei Fragen zu Ihrem Leben (Gesundheit) vertrauen?

Gut zu Wissen

Wenn Sie uns für die Erstellung Ihrer Webseite beauftragen, haben Sie die Möglichkeit, uns einen ersten Textentwurf zuzusenden. Wir schauen diesen dann auf SEO-Aspekte hin durch und geben bei Bedarf konkrete Tipps und Hilfestellung.

Inhalt mit echtem Mehrwert

Inhalt mit echtem Mehrwert schaffen Sie immer dann, wenn Sie hilfesuchenden Personen Informationen liefern, die für Sie relevant sind.

  • Behandeln Sie Kinder oder Erwachsene?
  • Privat oder Selbstzahler?
  • Wie wird abgerechnet? Monatlich, im Quartal? Ist Ratenzahlung möglich?
  • Muss ich irgendwas zum Ersttermin mitbringen?
  • Wie lange dauert ein Termin?
  • Ist auch eine Terminvereinbarung am Abend oder am Samstag möglich?
  • Kann ich einen Termin auch kurzfristig absagen?
  • Kann ich eine Therapie / Behandlung vorzeitig beenden?
  • Sind Parkplätze in der Nähe vorhanden?
  • Kann die Behandlung auch Nebenwirkungen haben? Gibt es Kontraindikationen? usw…

Versuchen Sie sich in Ihren Patienten hineinzuversetzen. Welche Informationen wären Ihnen wichtig, bevor Sie als hilfesuchende Person in Ihre Praxis kommen?

Inhalt mit emotionalem Wert

Zur Gestaltung von Inhalt mit emotionalem Wert schlagen Fionn Kientzler von Suxeedo und Lea Manthey von Searchmetrics in Ihrem Whitepaper das EPLT-MODELL vor:

  • E steht für Empathie. Versuchen Sie beim verfassen der Inhalte, hilfesuchende Personen, deren Beweggründe und Bedürfnisse zu verstehen.
  • P steht für Problem. Versuchen Sie beim Verfassen der Inhalte, die Wünsche oder Probleme nicht zu ignoriert, sondern anzusprechen. (z.B.: Besteht bei Ihnen die Möglichkeit auch einen Termin am späten Abend oder an einem Samstag wahrzunehmen?) Das Ansprechen von Problemen und Wünschen bieten den Ansatzpunkt, um emotionale Bindung herzustellen, weil Sie diese lösen, beziehungsweise erfüllen können.
  • L steht für Lösung. Versuchen Sie Inhalte so zu gestalten, dass die Lösung für Ihre Patienten / Klienten sinnvoll, schlüssig und wichtig erscheint. Dazu sollte sie für greifbar und nah am Bedürfnis sein.
  • T steht für Testimonial. Ihre Patienten / Klienten wollen sich gut aufgehoben fühlen und sicher sein, dass die angebotene Lösung die richtige für Sie ist. Dieses Gefühl kann beispielsweise durch positive Bewertungen oder Zertifikate gefördert werden.

An interne Verlinkungen denken

Überlegen Sie sich vor dem Schreiben, welche Menüpunkte Ihre Webseite haben soll. Wenn Sie dann zu einem Menüpunkt einen Text schreiben, überlegen Sie, wie Sie diesen mit den anderen Themen auf Ihrer Webseite sinnvoll verknüpfen können.

Nehmen wir an, Sie schreiben über den Behandlungsschwerpunkt Traumatherapie in Ihrer Praxis, dann könnte es sinnvoll sein, die eingesetzte Therapieform, z.B. EMDR, zu benennen und auf die Seite mit dem entsprechenden Therapieverfahren zu verlinken. Dies ist nicht nur aus SEO Gründen sinnvoll, sondern hat auch einen echten Mehrwert für hilfesuchende Personen: Möchten diese wegen eines Traumas zu Ihnen in Behandlung kommen, brauchen sich nicht alle Ihre Therapieverfahren durchzulesen um herauszufinden, welches für sie passt, sondern können sich gezielt über das für sie geeignete Verfahren informieren.

Textlänge & Strukturierung

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wortanzahl. Nutzer erwarten bei Gesundheitsthemen ausführliche, valide und relevante Informationen.

Webseiten im Gesundheitsbereich sind lang und holistisch. Sie verwenden 15% mehr Wörter als im branchenübergreifenden Durchschnitt. Dies gilt es für Sie bei der Erstellung Ihrer Webseitentexte zu beachten. Ihre relevanten Seiten sollten daher ca. 300 – 500 Wörter enthalten.

Der Text sollte dabei in einzelne kurze Abschnitte mit je einer Überschrift unterteilt werden. Jeder Abschnitt sollte dabei so geschrieben sein, dass man den Seiteninhalt in einer beliebigen Reihenfolge lesen kann.

Sie haben noch Fragen oder möchten loslegen?

In einem Gespräch lassen sich Fragen am besten beantworten. Egal ob Sie eine bereits vorhandene Webseite möchten oder erst über eine Webseite nachdenken. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne bei Fragen rund um das Thema Webseite und beantworten Ihre Fragen. 

Rufen Sie uns an: 08121- 792 2256 

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